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Ausdruck vom 13.06.2021
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Sinus Iridum auf der Mondoberfläche im Detail (Regenbogenbucht)

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Art der FormationBucht
Länge249.29 Kilometer
Vorderseite / RückseiteVorderseite
LibrationsgebietJa
Selenografische Länge31 ° 40 '   West
Selenografische Breite45 ° 00 '   Nord
NamensgebungRegenbogenbucht
Benannt seit1935


Sichtbarkeit der Mondformation

Vom bis zum
19.06.2123.00h20.06.2123.00h
20.06.2120.30h21.06.2120.30h
21.06.2120.30h22.06.2120.30h
22.06.2120.30h23.06.2120.30h
23.06.2120.30h24.06.2120.30h


Beste Beobachtungszeit

Alle Angaben für 10 Grad östliche Länge / 50 Grad nördliche Breite. Berücksichtigt werden Mondauf- und Untergang.
Vom bis zum
20.06.2120.30h21.06.2120.30h
21.06.2120.30h22.06.2120.30h
04.07.2101.00h04.07.2101.00h


Beschreibung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia

Die Sinus Iridum (deutsch: Regenbogenbucht; fälschlich auch „Sinus Iridium“) ist eine Ausbuchtung des Mare Imbrium, einer Tiefebene auf der erdzugewandten Seite des Erdmondes.

Die Marebucht liegt südwestlich der Montes Jura (Jura-Gebirge), die diese vom Terra-Terrain südlich des Mare Frigoris (Meer der Kälte) trennt. Die Montes Jura wurden durch den Einschlag aufgeworfen, durch den das Becken des Sinus Iridum entstand. Der Durchmesser der Basaltbucht beträgt 236 km. Eingerahmt wird sie an den Enden der Montes Jura durch das Promontorium Heraclides (Kap Heraclides) im Südwesten und das Promontorium Laplace (Kap Laplace) im Nordosten.

Aufgrund des fehlenden südöstlichen Kraterrandes des vom Sinus Iridum ausgefüllten Einschlagskraters kam es zu Spekulationen, in welcher Reihenfolge beziehungsweise in welchem Zusammenhang dieser mit dem Becken des Mare Imbrium entstanden ist. Eine These von Harold C. Urey erklärte Mitte des 20. Jahrhunderts die beiden Strukturen dadurch, dass der Ort des Sinus Iridum der eigentliche Einschlagspunkt des Asteroiden gewesen sei, dieser aber in extrem schrägen Winkel einschlug und durch eine Explosion das Becken des Mare Imbrium gebildet habe.

Diese These ist aber falsch. Das Becken des Sinus Iridum entstand nach dem des Mare Imbrium. In einem späteren Prozess wurden beide Einschlagbecken durch an Bodenrissen aufsteigendes Magma mit Basalten gefüllt. Der fehlende Südostrand dürfte durch eine geologische Schwächung eingestürzt und anschließend von Basalten bedeckt worden sein.

Die Benennung erfolgte durch den italienischen Astronomen Giovanni Riccioli (1598–1671) und wurde im Jahr 1935 von der Internationalen Astronomischen Union offiziell festgelegt.

Die Marebucht war das angekündigte Ziel der chinesischen Raumsonde Chang’e-3. Deren Landung erfolgte am 14. Dezember 2013 östlich der Bucht im Mare Imbrium, aber noch innerhalb des geplanten Landebereichs.[1]

WikipediaDieser Text basiert auf dem Artikel Sinus Iridum aus der freien Enzyklopädie Wikipediaund steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
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Lunar Astronautical Chart (LAC) series

Die Lunar Astronautical Chart (LAC) Serie unterteilt den Mond in 144 Vierecke (36 Mercator, 106 Lambert Conformal und 2 Polar Stereographic Vierecke). Das LAC-Format wurde für diesen Kartensatz gewählt, da die LAC-Diagramme weit verbreitet waren und verwendet wurden. Diese sind Online im Lunar and Planetary Institute verfügbar. Die relativ kleinen Oberflächen jedes Diagramms bietet eine Dateigröße, die einfach heruntergeladen werden kann und gleichzeitig genug Details zur Darstellung der Nomenklatur bietet.
Die LARC (Lonary Reconnaissance Orbiter Camera) Weitwinkelkamera (WAC) Globale morphologische Karte (100 Meter pro Pixel) wird als Basis für diese Kartenserie verwendet.

Download als PDF-Dokument



Mondkarte der Lunar Reconnaissance Orbiter Kamera

Der Lunar Reconnaissance Orbiter (kurz LRO) ist eine Mondsonde der NASA, die am 18. Juni 2009 zum Mond gestartet ist. Ziel der Mission ist die hochaufgelöste Kartierung der gesamten Mondoberfläche.
Die an Bord befindliche LROC (Lunar Reconnaissance Orbiter Cameras) erstellt sowohl Weitwinkelaufnahmen (Wide Angle Cmera, WAC) als auch detaillierte Aufnahmen (Narrow Angle Camerae, NAC) der Mondoberfläche. Diese Aufnahmen stehen der Allgemeinheit jetzt in einer interaktiven Karte für die Vorderseite des Mondes zur Verfügung. Der nachfolgende Link führt zu dieser Karte und zeigt Ihnen die Formation mittig in der Karte.

Regenbogenbucht in der Karte des Lunar Reconnaissance Orbiter anzeigen



Historischer Kartenauschnitt mit Höhenangaben des "Lunar and Planetary Institute"

Historischer Kartenauschnitt mit Höhenangaben des Lunar and Planetary Institute



Aktuelle Monddaten am 13. Juni 2021 um 07:37 Uhr (Zeitzone +2 h)

Alle Angaben für 10 Grad östliche Länge / 50 Grad nördliche Breite.
Colognitude302.00°
Morgenterminator58.00°
Abendterminator-122.00°
Libration in Länge-4.9 °
Libration in Breite-3.9 °
Höhe des Mondes-11 °
Alter der Mondphase 2.6 Tage
Beleuchtungsgrad 7.2 % der Mondoberfläche
Mondaufgang 07:23 Uhr
Monduntergang Am nächsten Tag
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