Das Wissen rund um unseren Erdtrabanten
Der Mond, der einzige natürliche Satellit der Erde, befindet sich etwa 384.400 km entfernt und hat einen Durchmesser von 3.476 km. Mit einer Masse von 1/81 der Erde ist er ein wichtiger Bestandteil des Erd-Systems. Die Oberfläche zeigt dunkle Mare, die durch Lavaströme entstanden, und helle Hochländer, die von Einschlagkratern geprägt sind. Die Temperatur schwankt extrem zwischen Tag und Nacht, mit bis zu 300 °C. Zudem ist der Mond geologisch aktiv, was durch Mondbeben belegt wird.
Die Entstehung des Mondes wird durch die „Single Impact Hypothesis“ erklärt, bei der ein marsgroßer Körper vor 4,5 Milliarden Jahren auf die Erde einschlug und Material ins All schleuderte, das sich später zum Mond formte.
Die Mondoberfläche umfasst verschiedene Landschaften, von den hellen Hochländern bis zu den dunklen Mondmeeren, die Überreste riesiger Einschlagskrater sind. Krater, Gebirge und Täler erzählen die Geschichte des Mondes und seiner Entwicklung.
Die Libration des Mondes beschreibt die Schwankungen in seiner Sichtbarkeit von der Erde aus, bedingt durch die Neigung der Mondbahn und die elliptische Umlaufbahn. Diese Bewegungen können bis zu 7,9 Grad betragen, was uns bis zu 6,7 Grad der Mondrückseite sichtbar macht.
Mit der geografischen Ortsdatenbank lassen sich präzise Koordinaten für über 200 Länder ermitteln, was in der Astronomie für Zeitangaben und Berechnungen wichtig ist.
Ein Supermond tritt auf, wenn der Mond während des Vollmonds seine erdnächste Position erreicht. Optisch erscheint er dann 14 % größer, was jedoch meist eine optische Täuschung ist. Am Horizont wirkt der Mond größer, da Objekte dort als näher wahrgenommen werden.
Ein „Blue Moon“ bezeichnet den zweiten Vollmond in einem Kalendermonat, ein seltenes Ereignis, das alle zwei bis drei Jahre vorkommt. Trotz des Namens erscheint der Mond nicht blau, kann aber in Ausnahmefällen durch Vulkanausbrüche oder Brände eine blaue Färbung annehmen.